Voigtsdorf / Wójtowice
Voigtsdorf/Wójtowice liegt am östlichen Abhang des Habelschwerdter Gebirges, zu dem es sich entlang des Kressenbachs hinaufzieht. Nachbarorte sind Huta (Hüttenguth) im Norden, Zalesie (Spätenwalde) im Nordosten, Stara Bystrzyca (Altweistritz) im Osten, Nowa Bystrzyca (Neuweistritz) im Süden, Spalona (Brand) im Südwesten und Młoty (Hammer) im Westen. Südöstlich erhebt sich die 598 m hohe Maderkuppe (Łysoń), südwestlich die 784 m hohe Schlösselkoppe (Zamkowa Kopa).Voigtsdorf wurde auf landesherrlichem Grund vom Habelschwerdter Vogt angelegt und erstmals 1358 als „Voytesdorf“ erwähnt.Nach dem Hubertusburger Frieden fiel Voigtsdorf 1763 zusammen mit der Grafschaft Glatz an Preußen..
1790 wurde nördlich des Dorfes ein Fort zur Landesverteidigung gegenüber Böhmen errichtet, das nach der Fertigstellung von Friedrich Wilhelm II. besichtigt und danach als „Fort Wilhelm“ bezeichnet wurde
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Die katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Kościół Św. Marii Magdaleny) wurde 1823–1824   an der Stelle der früheren Holzkirche nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel  errichtet. Das Bauwerk im Stil des Klassizismus diente auch als Gotteshaus für die Besatzung des Fort Wilhelm  Das Gemälde des Hochaltars stellt die Kirchenpatronin dar. Die Innenausstattung entstand von 1832–1873.