Maria Schnee / Maria Sněžná

auf dem „Spitzen Berge" ist eine Gnadenstätte des Glatzer Berglandes, der Name „Maria Schnee" hat wohl eine besondere Berechtigung gehabt; denn wer wohl die Gnadenstätte mit der malerisch gelegenen Kirche inmitten von bewaldeten Höhen im Schnee genießen konnte, hat etwas Schöneres wohl selten erlebt. Die Wallfahrtskirche behütet ein altes Gnadenbild, das im Jahr 1750 von Maria Zell, dem berühmten Wallfahrtsort in der Steiermark, von einem Marienverehrer nach Schlesien getragen worden ist. Man baute zunächst für dieses Gnadenbild eine hölzerne Kapelle, bis schließlich 1782 die schmucke Kirche erbaut werden konnte. Vor dem Gnadenaltar knieten oft die Beter aus ganz Schlesien.  „Maria Schnee" wird vornehmlich kleineren Gruppen vorbehalten, die hier in der Stille der Abgeschiedenheit die innere Sammlung zu Gebet und Besinnung finden und gleichzeitig den herrlichen weiten Ausblick in die Glatzer Landschaft genießen können.